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Richtfest am Haus der Schwarzen Berge

Die Entscheidung, das Haus der Schwarzen Berge aufzustocken, war im Sommer 2018 gefallen. Der Grund für die Baumaßnahme mit dem Titel „Backoffice Basiseinrichtung der Touristinformation“: großer Platzbedarf im Backoffice der Tourist-Information und ein schadhaftes Dach.
Das Haus der Schwarzen Berge gehört dem Landkreis Bad Kissingen; Mieter sind der Verein Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön und die Rhön GmbH, die im Haus der Schwarzen Berge ihren Hauptsitz hat.
Die Rhön GmbH (Gesellschafter sind die Rhön-Landkreise) hat neben Rhön Café und Rhön Laden auch eine Tourist-Info inklusive Backoffice. Und genau dieses Backoffice hatte bislang zu wenige Bearbeitungsplätze, denn dieser Bereich wächst personell stetig. Für die neu eingestellten Mitarbeiter/innen standen aber keine adäquaten Arbeitsplätze zur Verfügung. Behelfsmäßig brachte man sie in Besprechungs- und Seminarräumen unter – keine Dauerlösung. Neben den Büroräumen fehlten auch weitere Besprechungsräume.
 
Man machte sich darum Gedanken, wie man den benötigten Platz schaffen kann, und entschied sich für eine Aufstockung. Im Vergleich zu einem Anbau ist diese nicht nur hinsichtlich des Flächenverbrauchs sinnvoller, sondern auch wirtschaftlicher. Die Aufstockung des Gebäudes gibt der Rhön GmbH außerdem mehr Möglichkeiten, sich und den Standort zu entwickeln.         
„Unsere Investition in das Gebäude ist eine Investition in die Region und deren Zukunftsfähigkeit“, so Landrat Thomas Bold. Immerhin ist das „Biosphärenzentrum Rhön – Haus der Schwarzen Berge“ mit der dort ansässigen Rhön GmbH sowie dem Verein Naturpark & Biosphärenreservat Bayerische Rhön die berufliche Wirkungsstätte von Bürgerinnen und Bürgern. Aber auch für Besucher und Touristen soll das Haus eine attraktive Anlaufstelle sein, die mit der Zeit geht.

Was bisher geschah          
Die ersten Arbeitsvorbereitungsmaßnahmen liefen im September letzten Jahres. Mit dem Rückbau des Dachs fand Anfang November dann der offizielle Baustart statt. Dazu wurden sowohl die bestehende Fassade, das Dach und das Vordach entfernt. Danach erfolgte die Aufstockung auf den Mittelbereich des bestehenden 1. Obergeschosses. Dafür wurde in eben diesem Stockwerk eine Holzbalkendecke errichtet. Die Außenwände wurden in Holzrahmenbauweise erstellt. Das flachgeneigte Satteldach wurde mithilfe einer sogenannten Binderkonstruktion hergestellt.

Fertigstellung für das Frühjahr geplant
Die Dacheindeckung erfolgt wetterabhängig Anfang Februar mittels einer Stehfalzblecheindeckung aus Kupfer in Anlehnung an die bestehenden Dachflächen. Die Dachentwässerung wird am Ende an das bestehende System angeschlossen.         
Als zusätzlicher Fluchtweg ist eine Stahltreppe im Außenbereich vom 2. zum 1. Obergeschoss vorgesehen.

Insgesamt geht es sehr gut voran, sodass das 1. Obergeschoss des Mittelbereichs ab Ende Januar wieder genutzt werden kann. Ziel der Fertigstellung ist Ende April 2020, sofern die Wettersituation mitspielt.

Neben dem Gebäude werden außerdem zusätzliche Stellplätze für Menschen mit Behinderung und für E-Fahrzeuge geschaffen. Zudem wird eine Ladestation für E-Bikes errichtet – immerhin wird die Rhön auch bei Rad-Touristen immer beliebter.         

Die genehmigte Kostenberechnung beläuft sich auf ca. 808.000 €. Aktuell befindet sich das Bauvorhaben sowohl im terminlichen als auch im kostentechnischen Rahmen.

Ein Haus im Wandel
Die Aufstockung des Hauses ist nur ein Bauabschnitt von dreien. Bereits in den letzten drei Jahren ist das Rhön Café im Erdgeschoss saniert und neu gestaltet worden. Im Zuge dessen ist auch der Regionalladen ins Erdgeschoss verlagert worden, sodass man auch dort nach regionalen Produkten der Dachmarke Rhön stöbern kann. Der Eingangsbereich und die Theken sind umgebaut worden.   
Nebenbei wurde auch eine energetische Sanierung durchgeführt; hierbei wurden die Heizung und die Sanitäranlagen auf den neuesten Stand gebracht.

HSB-Richtfest24012020

v. l.: Othman Smail (Ingenieurbüro Wolf), Michael Kirchner (Architekt), Claus Schenk (Naturpark Bayerische Rhön), Bürgermeister Gerd Kleinhenz, Guntram Häse (GH-Bedachungen), Axel Rehwald (Firma Rehwald), Landrat Thomas Bold, Thorn Plöger (Rhön GmbH), Klaus Wolf (Ingenieurbüro Wolf); Foto: Lena Pfister/Landkreis Bad Kissingen

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