Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK

E-mobil zum Ausflugsziel: E-Ladesäule am Berghaus Rhön in Betrieb genommen

Im November letzten Jahres öffnete das Berghaus Rhön seine Türen. Beim Neubau des Traditionshauses war dem Landkreis Bad Kissingen als Bauherrn neben der Barrierefreiheit ein weiterer Punkt besonders wichtig: Nachhaltigkeit. Darum entstand das Haus in Holzbauweise, hat eine Pelletheizung, eine Photovoltaikanlage und einen Gastraum, den man je nach Bedarf durch eine flexible Trennwand verkleinern und somit Ressourcen sparen kann.     
Wer e-mobil unterwegs ist, kann am Berghaus auch tanken: Schon seit der Neueröffnung gibt es Ladestationen für E-Bikes. Nun kam eine Ladesäule für E-Autos hinzu. Die neue Stromtankstelle soll dabei helfen, Bürger/innen aber auch Besucher/innen mit dem Zukunftsthema E-Mobilität vertraut zu machen.    

Rund um die Inbetriebnahme informierte das Landratsamt als Eigentümer des Berghauses über das Thema. „Klimaschutz ist eine globale Aufgabe, für die jeder seinen Beitrag leisten sollte. E-Mobilität ist dabei ein wichtiger Baustein“, erklärt Landrat Thomas Bold.
Der Landkreis Bad Kissingen beschäftigt sich seit längerem intensiv mit dem Thema Elektromobilität und hat, gemeinsam mit seinen Kommunen und einem beauftragten Fachbüro, ein Interkommunales Elektromobilitätskonzept erstellt. Damit hat man die Kommunen weiter für das Thema sensibilisiert und unterstützt sie bei der Umsetzung des technisch anspruchsvollen Themas.
Das Ziel ist eine zusammenhängende Ladeinfrastruktur für den öffentlichen Verkehr. „Indem wir Ladesäulen an den Landkreis-Liegenschaften installieren, wollen wir einen weiteren Beitrag dazu leisten“, so Landrat Thomas Bold.     

Aus der Ladesäule am Berghaus Rhön fließt 100% Ökostrom, wobei immer zwei Autos gleichzeitig laden können. Die Normalladesäule (AC) hat eine Anschlussleistung von zwei Mal 22 Kilowatt. Die Ladesäule ist kompatibel zu allen Fahrzeugen mit Typ 2-Anschluss, auch Tesla. Nach einer Stunde Ladezeit verfügt das Fahrzeug wieder über ca. 150 km Reichweite.     

Jeder, der mit dem E-Auto unterwegs ist, kann rund um die Uhr tanken und hat verschiedene Möglichkeiten zu zahlen. Es besteht eine direkte Lademöglichkeit ohne separate Anmeldung (sog. „Ad-hoc-Laden“) mit Hilfe eines Smartphones. Dafür muss man nur den QR-Code an der Ladesäule mit dem Handy scannen, den Ladepunkt auswählen und das E-Auto laden. Bezahlt wir dann über Kreditkarte. Daneben werden die Ladekarten von EOn Drive sowie deren Roamingpartnern akzeptiert.     

Die Ladesäule ist ab sofort im Ladeatlas Bayern zu finden (www.ladeatlas.elektromobilitaet-bayern.de). Dort sind auch Infos in Echtzeit hinterlegt, sodass man jederzeit sehen kann, ob ein Ladeplatz frei ist.
Die Installation der Ladesäule unterstütze der örtliche Netzbetreiber Bayernwerk, durch den auch der Netzanschluss erfolgte. Betrieben wird die Ladesäule von Eon Drive bzw. der Charge-ON GmbH.     
Die Kosten für die Ladesäule inklusive Anschluss belaufen sich auf ca. 20.000 Euro. Über das Förderprogramm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern“ werden bis zu 50% der Kosten vom Freistaat Bayern übernommen.
Eine zweite Ladestation, am Haus der Schwarzen Berge in Oberbach, ist bereits in Planung.

eLadesäule Berghaus Rhön - Foto Moritz Hüfner

V.l.: Bernhard Oßner (Pächter Berghaus Rhön); Wolfgang Reith (Hochbau Lkr. Bad Kissingen), Katharina Edelmann (Konversionsmanagement u.a. E-Mobilität, Lkr. Bad Kissingen), Christine Pfaff (Bayernwerk, Kommunen und Kooperationen), Landrat Thomas Bold, Bernd Göttlicher (Bayernwerk, Leiter Kommunen und Kooperationen Region Unterfranken); Foto: Moritz Hüfner (Lkr. Bad Kissingen)

zurück