Vernetzung und Austausch - Erstes Treffen der Seniorenbeauftragten im Landkreis

Wo bekomme ich Unterstützung im Haushalt? Wie kann ich meine Wohnung oder mein Haus altersgerecht gestalten? Wie reagiere ich richtig, wenn meine Eltern plötzlich vergesslich werden? Woran erkenne ich, ob Freunde oder Angehörige noch selbständig wohnen können? – Solche und ähnliche Fragen bekommen Seniorenbeauftragte häufig gestellt – sei es von den Betroffenen selbst oder von deren Angehörigen. Die Aufgaben, mit denen Seniorenbeauftragte betraut sind, sind also äußerst vielfältig.
„Ihre Anliegen und Bedürfnisse in der Seniorenarbeit sind wichtig und sollen wahrgenommen werden. Gemeinsame Lösungsansätze können so zur Attraktivität und Herzlichkeit des Landkreises Bad Kissingen beitragen“, hatte Landrat Thomas Bold in seiner Einladung geschrieben. Auch wenn er beim Treffen selbst terminlich verhindert war, so zeigt sich Bad Kissingens Landrat überzeugt: „Die Überlegungen, die wir heute gemeinsam anstellen, können auch für künftige Generationen eine große Hilfe sein.“

170517 - Erstes  Treffen der Seniorenbeauftragten im Landkreis

Antje Rink vom Projektmanagement Demographie des Landkreises erläuterte zunächst das Ziel des Treffens: „Die Anliegen und Bedürfnisse der Beauftragten für die Seniorenarbeit sind wichtig und sollen wahrgenommen werden. Bei einem solchen Vernetzungstreffen können gemeinsam Lösungsansätze gefunden werden, denn zufriedene Ehrenamtliche tragen wiederum zur Attraktivität und Herzlichkeit des Landkreises Bad Kissingen bei.“

Der fachliche Input kam zum einen von Bettina Wurzel, Wohnberaterin und kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Bayreuth zu den „Möglichkeiten der ehrenamtlichen Wohnraumberatung in der Gemeinde“. Zum anderen sprach Daniela Wehner von der Fachstelle für pflegende Angehörige in Bad Kissingen über „Demenz als Thema in der Seniorenarbeit“.

Schon während der Vorträge kam es zum Austausch über Erfahrungen, Sorgen und Nöte in der Arbeit mit Senioren. Zum Beispiel wünschten sich viele der Beauftragten mehr Wissen über ihre rechtliche Situation und wie sie mit grenzwertigen Erlebnissen umgehen können. Nach einer kurzen Pause wurden weiterhin Zukunftsthemen in der Seniorenarbeit besprochen sowie hilfreiche Tipps und Herausforderungen in der täglichen Arbeit. Zum Schluss zeigten sich die Teilnehmer zufrieden mit der Veranstaltung und wünschten sich weitere Treffen. „Ich wusste gar nicht, wie viele fleißige Leute in meiner Umgebung mit Seniorenarbeit beschäftigt sind.“ Sagte eine Teilnehmerin aus Münnerstadt. Die nächste Zusammenkunft ist für Herbst angesetzt.

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