Vorzugstrasse für Stromtrasse SuedLink bekannt gegeben

Es wurde erläutert, mit welcher Methodik die Unterlagen für den sog. § 8-Antrag, den TenneT Ende des Monats bei der Bundesnetzagentur einreichen wird, erarbeitet wurden. Insbesondere geht es hier um die Vorzugsvariante des Trassenkorridors für den SuedLink.

Der nun von TenneT präsentierte favorisierte Trassenkorridor deckt sich im nördlichen und südlichen Bereich Deutschlands mit der bisher bereits bekannten Vorschlagsvariante. Im mittleren Teil wurde er auf einer nicht unerheblichen Länge nach Westen verschoben. Dies zeigt, dass bis zum Abschluss der Bundesfachplanung noch durchaus Veränderungen im Korridorverlauf möglich sind.

Im Landkreis Bad Kissingen entspricht der Verlauf der bisherigen Vorschlagsvariante von TenneT im östlichen Bereich entlang der Bundesautobahn A 71.

Nun gilt es zu prüfen, ob der Vorschlag nach fachlichen Kriterien und unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben ermittelt wurde. Auch muss transparent sein, warum dem Vorschlag der Vorzug gegenüber den alternativen Varianten gegeben wurde.

Das Landkreisbündnis wird mit seinen Beratern das Planungsverfahren bis zur endgültigen Festlegung der Trasse für den SuedLink auch weiterhin kritisch begleiten.

„Leider war zu erwarten, dass der Landkreis angesichts des Endpunktes in Grafenrheinfeld vom SuedLink betroffen sein wird“, so Landrat Thomas Bold. „Wir werden den Korridorvorschlag mit Unterstützung unserer Berater fachlich und rechtlich prüfen und uns für die Interessen der Betroffenen einsetzen.“

 

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