Ergebnispräsentation beim Bürger-Workshop „Mobilität und Versorgung im Wohnort mitgestalten!“

Aufgefordert zur Mitarbeit an diesem Abend sowie über den gesamten Projektzeitraum waren und sind insbesondere Bürgerinnen und Bürger aus dem Gebiet Stadt Bad Brückenau und den Gemeinden Geroda, Motten, Oberleichtersbach, Riedenberg, Schondra, Wildflecken und Zeitlofs, aber auch andere Landkreisbürger und Bürgerinnen, die sich für das Thema interessieren sind herzlich eingeladen sich einzubringen.
All das geschieht im Rahmen des Bundes-Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“. Als eine von 18 Modellregionen aus dem ganzen Bundesgebiet bilden die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld eine gemeinsame Modellregion, in der Strategien zur Verbesserung von Mobilität und Daseinsvorsorge für die nächsten 10 bis 15 Jahre entwickelt werden sollen.

Fachlich begleitet vom Institut für angewandte Logistik der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg - Schweinfurt wurden dazu für vertiefte Untersuchung in den beiden Landkreisen jeweils noch kleinere Kooperationsräume ausgewählt. Im Landkreis Bad Kissingen bildet die Brückenauer Rhönallianz mit der Stadt Bad Brückenau, sowie den Gemeinden Geroda, Motten, Oberleichtersbach, Riedenberg, Schondra, Wildflecken und Zeitlofs einen solchen Kooperationsraum.

In den letzten Wochen wurde in diesen Gemeinden eine Befragung rund um die aktuelle Situation der Mobilitätsangebote und der Versorgungssituation u.a. hinsichtlich Waren des täglichen Bedarfs sowie der medizinischen Versorgung durchgeführt.  
Ziel: Die Sicht und Einschätzung der Bürgerinnen und Bürger erfahren und sich einen Überblick verschaffen.        
Beispielsweise meldeten Bürgerinnen und Bürger zurück, dass ihnen eine schnelle Erreichbarkeit von Arzt und Schule besonders wichtig ist und sie für Arbeit, Schule, Hobby und Kultur auch bereits sind, längere Wege auf sich zu nehmen. 
 
Die weiteren Ergebnisse der Befragung wurden beim Bürger-Workshop „Mobilität und Versorgung im Wohnort mitgestalten!“ am 19. September vorgestellt. Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

Außerdem wurden mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort Möglichkeiten für Mobilität und Versorgung besprochen, mit denen man gemeinsam neugestalten oder verändern kann. Hierzu gab es einige erste Ideen, die die Vertreter des Landkreises Bad Kissingen und des Instituts für angewandte Logistik diskutierten.
Da die Anwohner und Betroffenen in den Gemeinden und im Landkreis hier sicherlich einen viel direkteren Bezug haben, sollte der Workshop eine weitere Gelegenheit bieten sich einbringen zu können.

 

Was ist das Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“?  

Vor dem Hintergrund der „Landflucht“ hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Modellvorhaben initiiert, um den mannigfaltigen Herausforderungen proaktiv zu begegnen.     
Unter dem Titel „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ haben sich bundesweit 18 Modellregionen auf den Weg gemacht, innovative Lösungsansätze für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ländlichen Raum zu entwickeln (www.modellvorhaben-versorgung-mobilitaet.de).

Nach dem offiziellen Start des Modellvorhabens im Dezember 2015 haben inzwischen alle Modellregionen umfassende Datensammlungen in puncto Daseinsvorsorgeeinrichtungen sowie Mobilität durchgeführt. Auf dieser Grundlage wurden verschiedene Kooperationsräume ausgewählt. In diesen kleinteiligen Betrachtungsräumen, welche sozusagen als „Modellregion en miniature“ dienen, sollen auf Basis einer vertieften Betrachtung von Mobilität und Daseinsvorsorge zukunftsweisende Lösungsansätze erarbeitet werden.

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