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Ein lohnender Termin in der Hauptstadt Berlin


Berlin/Bad Kissingen/Bad Neustadt, 01.12.2015

Dass die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld immer wieder hohe Anstrengungen für die Mobilität seiner Landkreisbewohner und -besucher unternehmen, beweisen gemeinsame Busprojekte wie der Bäderlandbus. Der gemeinsame ÖPNV soll zudem auch den Folgen des demografischen Wandels entgegenwirken.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hatte im Sommer einen bundesweiten Wettbewerb ins Leben gerufen, um wegweisende Konzepte zur langfristigen Sicherung von Versorgung und Mobilität in Regionen, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind, auszuzeichnen und zu fördern. Ziel des Ministeriums war es, ausgewählte Modellregionen dabei zu unterstützen, Daseinsvorsorge, Nahversorgung und Mobilität besser miteinander verknüpfen zu können, um die Lebensqualität in der jeweiligen Region zu steigern und wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen.

91 deutsche Landkreise waren aufgerufen, sich im Rahmen dieses Projektes zu bewerben. Darunter waren auch die beiden benachbarten Landkreise Bad Kissingen Rhön-Grabfeld. Ein gemeinsam vorgelegtes Konzept, welches im Wesentlichen von der Kombination aus Telemedizin und Elektromobilität geprägt ist, konnte die Juroren schließlich überzeugen. Nur 18 Regionen durften heute von Rainer Bomba und Dorothee Bär, Staatssekretäre im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, die begehrte Urkunde und damit auch das Versprechen auf Projektförderung entgegennehmen. Die Region Bad Kissingen/Rhön-Grabfeld war zudem die einzige des Freistaats Bayern.

„Ich freue mich sehr, dass sich unsere Bemühungen ausgezahlt haben und wir uns mit unseren Ideen zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger gegen viele andere Mitbewerber durchsetzen konnten – und das bayern- und bundesweit“, stellte Landrat Thomas Bold nach der Aushändigung der Urkunde zufrieden fest. Dass die Auszeichnung mit einer Fördersumme in Höhe von 480.000 Euro für die Umsetzung der Konzeption verknüpft ist, hilft dem gemeinsamen Kreisentwicklungsprojekt der beiden Landkreise, welches es nun zu verwirklichen gilt.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär lobte die Landkreise für ihr Engagement bei der erfolgreichen Bewerbung aus ihrem Wahlbezirk und gratulierte bei der Übergabe mir den Worten: "Wir stemmen uns dem demografischen Wandel entgegen."

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(v. l. n. r.): Jürgen Metz, Leiter der Kreisentwicklung Bad Kissingen, Staatssekretär Rainer Bomba, Landrat Thomas Bold, Staatssekretärin Dorothee Bär, Dr. Jörg Geier, Leiter der Kreisentwicklung Rhön-Grabfeld. (Foto LRA/ Metz J.)

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