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Erprobung von „Politischer Beteiligung junger Menschen im Internet“ - BJR entscheidet sich für Landkreis Bad Kissingen

Da trifft es sich gut, dass sich der Bayerische Jugendring (BJR) jetzt für den Landkreis Bad Kissingen als einen von sieben ausgewählten Landkreisen für die Erprobung „Politischer Beteiligung junger Menschen im Internet“ entschieden hat. Ein Modellprojekt, das federführend von kommunaler Jugendarbeit, Kreisjugendring und dem Projektmanagement Demographie im Landkreis betreut wird. Der BJR liefert die wissenschaftliche Expertise sowie bei Bedarf die nötige Software. Das freut auch Landrat Thomas Bold: „Auch wenn sie noch kein Kreuz auf dem Wahlzettel machen dürfen, ist die Meinung junger Leute für Gesellschaft und Politik von Bedeutung – eines Tages werden sie nämlich mitbestimmen, wie es in unserer Region weiter geht. Daher ist es sinnvoll, herauszufinden, in welcher Form man die Jugend in Entscheidungen miteinbeziehen kann“, so der Landrat.

Das Thema „Partizipation junger Menschen“ hat im Landkreis eine lange Tradition. Nahezu alle Ortschaften haben immer wieder ihren Jugendlichen Möglichkeiten der Mitgestaltung angeboten. Die Erfahrungen, die dabei gemacht wurden, waren kurzfristig häufig positiv. Langfristig hat sich aber kaum eine Beteiligungsform durchgesetzt – mit Ausnahme der Stadt Bad Kissingen: Hier gelang die Etablierung eines Jugendbeirates, der eigene Projekte umsetzt und die Stadt in Jugendfragen berät. Hinzugekommen ist in diesem Jahr der Jugendrat Geroda-Platz, der bereits sein erstes Projekt – einen Grillplatz – verwirklicht hat.

Die entscheidende Frage aber ist: Wie gelingt die politische Beteiligung junger Menschen regelmäßig und über die Umsetzung kurzfristiger Projekte hinaus? Das soll nun mit Hilfe des Bayerischen Jugendrings mit seinem Modellversuch zur Online-Partizipation im Landkreis erprobt werden. Der Vorteil: Online-Beteiligung kann orts- und zeitunabhängig erfolgen und das Internet ist ein Medium, mit dem sich junge Menschen gut auskennen und zu dem sie einen leichten Zugang haben.

Wie geht’s jetzt weiter? Anfang November treffen sich die Vertreter der sieben ausgewählten Landkreise voraussichtlich in Nürnberg. Dann soll das weitere Vorgehen besprochen und geplant werden. Die Erprobungsphase läuft von Januar kommenden Jahres bis Dezember

Fragen zum Modellprojekt beantwortet Ihnen gerne Antje Rink, Projektmanagement Demographie (Fon 097/801 5201).

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