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Förderbescheid für Konversionsmanagement Landkreis Bad Kissingen

Die Förderung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Durch unsere Förderung können die in der Region vorhandenen Potentiale noch gezielter genutzt werden“, hob Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe von vier Förderbescheiden für Regional- und Konversionsmanagements am Montag (16.7.) in Nürnberg hervor. Mit dem Regionalmanagement soll die Qualität der Lebensräume gesteigert und gleiche Chancen für Metropolen und den ländlichen Raum geschaffen werden. Die Regionalmanagements holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung der Projekte. Mit der Förderung von Konversionsmanagements unterstützt der Freistaat Kommunen, in denen Bundeswehrstandorte oder US-Stützpunkte verkleinert oder geschlossen werden.

Heimatminister Füracker übergab vier Förderbescheide in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Euro an drei Regionalmanagements und ein Konversionsmanagement. Das Konversionsmanagement des Landkreises Bad Kissingen bekommt 360.000 Euro für die Handlungsfelder Wettbewerbsfähigkeit, Klimawandel sowie Regionale Identität. Das Konversionsmanagement beschäftigt sich mit Standortmarketing, dem Standortfaktor Elektromobilität sowie einem Projekt zum Thema „Filmparade und Kultur“.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker übergibt Förderbescheide für Regional- und Konversionsmanagements
V.l.: Landrat Thomas Bold, Konversions- und Regionalmanagerin Cordula Kuhlmann, Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (Bildquelle: Bay. Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat)

Regionalmanagements sind in Bayern eine wichtige Säule der Zusammenarbeit vor Ort und Instrument zur strategischen Weiterentwicklung der Regionen. Aktuell werden flächendeckend über 230 erfolgreiche Projekte im Regionalmanagement in ganz Bayern mit insgesamt über 13 Millionen Euro gefördert. Konversion und Truppenreduzierung von Standorten der Bundeswehr oder des US-Militärs sind für die betroffenen Kommunen eine schwierige Herausforderung. „Das Heimatministerium leistet einen Beitrag zur Bewältigung der Folgen der Bundeswehrreform“, betonte Füracker. Beim Konversionsmanagement werden aktuell über 50 erfolgreiche Projekte in ganz Bayern mit insgesamt rd. 6,5 Millionen Euro gefördert. Mit der neuen Förderrichtlinie Landesentwicklung bestehen seit Ende 2017 attraktivere Förderkonditionen. Die Fördersumme der Regional- und Konversionsmanagements wurde für Regionalmanagements im Raum mit besonderen Handlungsbedarf und für großräumige Initiativen sowie für Konversionsmanagements mit besonderer Betroffenheit von 100.000 auf 150.000 Euro pro Jahr erhöht. „Sollte bei den Projekten das Thema Flächensparen aufgegriffen werden, so erhalten zahlreiche Regional- und Konversionsmanagements insgesamt 200.000 Euro statt bisher 100.000 Euro pro Jahr“, freute sich Füracker. Zudem kann der Förderzeitraum nach erfolgreicher Evaluierung auf insgesamt 6 Jahre verdoppelt werden.

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