Bürgertelefon

Seit Montag, 29. Juni 2020, ist das Corona-Bürgertelefon des Landkreises Bad Kissingen eingestellt. Nachdem die erste Coronawelle abgeklungen ist, sind auch die Anruferzahlen immer stärker gesunken, sodass ein Bürgertelefon eigens für das Thema „Corona“ nicht mehr vonnöten ist.    

Zwischenzeitlich umfasste der Personalpool des Bürgertelefons an die 50 Personen. Sowohl geschulte Mitarbeiter/innen aus der Verwaltung, als auch Fachkräfte aus dem Gesundheitsamt standen für die Fragen und Sorgen der Bürger/innen bereit. In der Akutzeit der Coronakrise war das Bürgertelefon auch an Wochenende und Feiertagen erreichbar. Im Schnitt nahmen die Mitarbeiter/innen pro Tag mehr als 300 Anrufe an, der Spitzenwert lag bei rund 530 Anrufen an einem Tag.

Trotz der Einstellung des Bürgertelefons gibt es natürlich weiterhin Anlaufstellen, die die Bürger/innen bei Fragen gerne kontaktieren können:

ThemaZuständige Stelle Kontakt
Einreisequarantäne  Ausländeramt, Herr Fiedler  0971/801-3310
Gesundheit Gesundheitsamt 971/801-8100
Gaststätten,
Gastronomie
Gaststättenrecht, Frau Kaiser und Frau Heil 0971/801-4250 bzw. -4251
VersammlungenÖffentliche Sicherheit und Ordnung, Herr Plescher0971/801-3200
VeranstaltungenFrau Weipert und Herr Fuchs  0971/801-7041 bzw. -4160
Notbetreuung, Kinderbetreuung  Jugendamt, Frau Böhnlein 0971/801-2220
SeniorenheimeHeimaufsicht, Frau Müller und Herr Moede  0971/801-3372 bzw. -3371
Öffentlicher Personennahverkehr Nahverkehrsbeauftragter,
Herr Schäder 
corona-oepnv@kg.de
(bitte Datum, Linie, Haltestelle, Abfahrtszeit angeben)

Bei weiteren Fragen zum Corona-Geschehen können Sie sich an die Hotline der Staatsregierung wenden: 089 122 220 (tägl. 8 – 18 Uhr)
Bei medizinische Notfällen ist die Hotline des Bereitschaftsdiensts der Kassenärztlichen Vereinigungen Ihr Ansprechpartner: 116 117


Testergebnisse: Keine Abfrage über das Bürgertelefon

Noch immer kontaktieren viele Landkreis-Einwohner das Bürgertelefon des Landkreises. Pro Tag gehen über 300 Anrufe ein. Landratsamt und Gesundheitsamt weisen jedoch darauf hin, dass die Abfrage von Testergebnissen über das Bürgertelefon nicht möglich ist. Den dortigen Mitarbeitern liegen keine Informationen darüber vor.       
Allgemein gilt: Positive Ergebnisse werden unverzüglich nach Vorliegen mitgeteilt, bei negativen Ergebnissen kann es aufgrund der großen Menge zu zeitlichen Verzögerungen kommen. In allen Fällen gilt: Die jeweilige Stelle kommt ohne Nachfrage auf die Betroffenen zu und teilt das Ergebnis mit!             
„Vorzeitige, unaufgeforderte Nachfragen bitten wir zu unterlassen, da in diesem Fall die Telefonleitungen für andere blockiert werden. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden die Betroffenen informiert – vorher kann man keine Aussagen treffen“, so Gesundheitsamtsleiter Dr. Ingo Baumgart.    
Je nachdem, wer den Test veranlasst oder durchgeführt hat (Hausarzt, KVB, zentrale Teststrecke des Landkreises), erhalten die Betroffenen das Ergebnis von der zuständigen Stelle:       

  • Wurde der Test beim Hausarzt oder der Hausärztin durchgeführt, informiert dieser über das Ergebnis.
  • Wurde der Test von der Kassenärztlichen Vereinigung in Bayern (KVB) durchgeführt, werden die Ergebnisse ausschließlich durch die KVB mitgeteilt. Abfragen über die Telefonnummer 116 117 sind zwecklos und blockieren nur die Kapazitäten. Die KVB informiert bei diesem Testweg die Gesundheitsämter nur bei positiven Testergebnissen. Genauere Informationen zu diesem Testweg erhalten Sie unter www.kvb.de/service/patienten/coronavirus-infektion/
  • Wurde der Abstrich bei der zentralen Teststrecke des Landkreises durchgeführt, gibt das Gesundheitsamt das Testergebnis weiter. Diese Testmöglichkeit besteht seit dem 26. März. Die Teststrecke ist ausschließlich für Personen geöffnet, die vom Gesundheitsamt an die Teststelle verwiesen wurden und vorher von den Hausärzten mit entsprechender Indikation angemeldet wurden. Die positiven Ergebnisse dieser Testungen werden nach Vorliegen durch das Gesundheitsamt Bad Kissingen mitgeteilt. Die negativen Testergebnisse werden den niedergelassenen Ärzten mitgeteilt. Die Betroffenen sollten sich drei Tage nach der Testung beim Hausarzt melden und das weitere Prozedere mit diesen absprechen.

Seit 11.04.2020 gibt es die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung. Sie ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 089/122 220 erreichbar. Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt.
Weitere Infos finden Sie hier.

Auch das Bayerische Gesundheitsministerium hat eine Hotline für besorgte Bürgerinnen und Bürger eingerichtet: 09131/6808-5101


Bei Kontakt mit einem Coronavirusträger
bitten wir Sie zum Schutz weiterer Personen, jeglichen Kontakt zu vermeiden und sich unverzüglich telefonisch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der Erreichbarkeiten Ihres Hausarztes kontaktieren Sie bitte den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).

Im begründeten Verdachtsfall,
d. h. Personen, die mit unspezifischen Allgemeinsymptomen (wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall) oder akuten respiratorischen Symptomen (z.B. Husten, Schnupfen) erkrankt sind und sich in den letzten 14 Tagen vor Symptombeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sowie Personen, die unter den o.g. Symptomen leiden und Kontakt zu einem COVID-19 Patienten hatten, bleiben Sie bitte zuhause und setzen sich umgehend telefonisch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung oder kontaktieren den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sollte nach Einschätzung des Hausarztes bzw. des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes eine Testung erforderlich sein, werden diese die Testung vornehmen.

Ich hatte Kontakt mit einem unbestätigten Verdachtsfall
Bei fehlender Symptomatik ist keine Meldung erforderlich.

Vielen Dank!

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