Generation V-Z


NEU: Online-Vortragsreihe: "Pflegefall, was nun?"

Wann genau ein Pflegefall in der Familie eintritt, ist in der Regel für viele nicht vorhersehbar. Wenn er eintritt, dann ist oft schnelles Handeln gefragt, obwohl die Angehörigen noch emotional betroffen sind.
Fragen wie: Wo bekomme ich Hilfe? Welche Leistungen kann ich beantragen, auch finanzieller Art? Wer sind wichtige Ansprechpartner? Das beantwortet die Vortragsreihe „Pflegefall, was nun?“

Referentin: Monika Dürr
Schnitt und Produktion: Moritz Hüfner

Die Videos zum Vortrag finden Sie hier:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLxbffwGgkafarkfZsncaKrJxL8YeEl62s


Materialien zum Download:


KompetenzNetzwerk Demenz

Das KompetenzNetzwerk Demenz im Landkreis Bad Kissingen wurde initiiert vom Regionalmanagement zusammen mit der Capio-Franz-von Prümmer Klinik Bad Brückenau, den Fachstellen für Pflegende Angehörige in Münnerstadt und Bad Kissingen und der Gerontopsychiatrischen Vernetz Main-Rhön. In dem Netzwerk arbeiten Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Kliniken, ambulante Dienste, Sozialstationen und Wohlfahrtsverbände sowie Vereine, Pfarreien und die Seniorenbeauftragten der Kommunen zusammen. Das Netzwerk dient dabei als Plattform zum Fach- und Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Wertschätzung der Arbeit mit Demenzkranken und ihren Angehörigen. Das Netzwerk bietet mittlerweile neben einem Fachaustausch auch umfangreiche Informationsmaterialien für die Öffentlichkeit an und hat erfolgreich die Veranstaltungsreihe „In Liebe und Wut - Demenz annehmen und verstehen“ für die Bürgerinnen und Bürger etabliert. Der Aufbau von Selbsthilfegruppen vor Ort ist im Entstehen. Eine Basis-Schulung für den Einzelhandel wird zurzeit entwickelt. Mehr über die Arbeit im Netzwerk erfahren Sie hier.


Zur Arbeit des Projektmanagements "Generationen V-Z":

Im Regionalmanagement des Landkreises Bad Kissingen beschäftigen sich die Mitarbeiter*innen mit verschiendenen Themengebieten:

Jede Generation entwickelt ihre eigenen Wertvorstellungen und Lebenswirklichkeiten, die sich aus den Erfahrungen ihrer Zeit speisen. In der Fachsprache werden  Generationen deshalb unterschieden. Die Generation „Z“ zum Beispiel umfasst die Jahrgänge 1995 bis 2010, also die Generation, die als Zukunftsgeneration für Fachkräftenachwuchs und als Grundstein für die Entwicklung gesellschaftlichen Lebens aktuell besonders interessant ist. Sie zeichnet sich durch einen selbstverständlichen Umgang mit digitalen Technologien aus. Diese Generation wird durch das Streben nach Anerkennung und weniger durch materielle Güter angetrieben. Es entsteht ein hoher Grad von Selbstbewusstsein und das Bestreben Umwelt und Gesellschaft politisch zu verändern. Die Generation „V“ hingegen ist die sogenannte Seniorengeneration der Jahrgänge 1922 – 1955. Die eher als „Traditionalisten“ bezeichnete Generation gilt als beständig und loyal, als fleißig und hierarchisch orientiert. Sie scheut eher Konflikte und Diskussion von Problemen.

Die demographische Entwicklung mit einer älter und weniger werdenden Bevölkerung macht auch vor dem Landkreis Bad Kissingen nicht halt. Um den Auswirkungen dieser Entwicklung (Fachkräftemangel, großer Anateil an Menschen mit Unterstützungsbedarf, ...) begegnen zu können, wurde das Projektmanagement „Generation V-Z“ im Landkreis Bad Kissingen eingerichtet.

Neben der Entwicklung von Informationsmaterialen, Veranstaltungen und Fachtagen zum Thema Barrierefreiheit, Demenz und Pflegesituationen kümmert sich das Projektmanagement V-Z gemeinsam auch um neue Formen der Beteiligung junger Menschen an der Kommunalentwicklung. Deshalb widmet sich das Regionalmanagement des Landkreises Bad Kissingen dem Thema digitale Jugendbeteiligung. Die Schwerpunkte der Projektarbeit liegen in den beiden Modellkommunen Maßbach und Oberthulba, aber auch den anderen Kommunen stellt das Regionalmanagement in gewohnter Weise Fachwissen zur Verfügung.

Weitere Infos und Eindrücke:

Logo_Regionalmanagement_RGB klein   Großes-Staatswappen_V_4c klein

zurück