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Vortrag "Wann wohl das Leid ein Ende hat? – Leben und Werk Ilse Webers"

Termin: 17.09.2020
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 21:00 Uhr


Vortrag von Hans-Jürgen Beck (Bad Kissingen)


Die tschechische Autorin Ilse Weber wurde mit ihren eindrucksvollen Gedichten und Liedern zur Chronistin des Lebens, Leidens und Sterbens im Ghetto Theresienstadt. Während es ihr gelang, ihren älteren Sohn Hanuš mit einem Kindertransport ins Ausland zu bringen, wurde sie mit ihrem Mann Willi und ihrem jüngsten Sohn Tommy nach Theresienstadt deportiert, wo sie sich mit selbstloser Hingabe um die kranken Kinder im Ghetto kümmerte. Als diese Anfang Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert wurden, ging sie freiwillig mit ihnen. Beim Gang in die Gaskammer soll sie für ihren Sohn und die anderen Kinder ein von ihr komponiertes Schlaflied gesungen haben. Der Vortrag zeichnet anhand zahlreicher Briefe, Gedichte und Lieder das bewegte Leben Ilse Webers nach.

Eintritt frei!


Broschüre mit dem kompletten Programm der Jüdischen Kulturtage 2020


 

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