Weitere Beratungsstellen und Hilfen

  • Entschädigungszahlungen für Verdienstausfall wegen coronabedingter Kinderbetreuung können ab sofort online beantragt werden
    Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zahlt die Arbeitgeberseite die Entschädigungen an die Eltern aus. Die zuständige Regierung erstattet die ausgezahlten Beträge auf Antrag dem Arbeitgeber. Dieser Antrag muss innerhalb von drei Monaten gestellt werden. Die neue Entschädigungsregelung wegen Kinderbetreuung umfasst erwerbstätige sorgeberechtigte Eltern von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ebenso Menschen mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind, bzw. Pflegeeltern, wenn sie das Kind in Vollzeitpflege in den Haushalt aufgenommen haben, können die Hilfe beantragen.

    Wenn diese ihre Kinder selbst betreuen müssen, weil die Betreuungseinrichtungen oder Schulen auf Grund des Infektionsschutzgesetzes vorübergehend geschlossen wurden und die betroffenen Eltern dadurch einen Verdienstausfall erleiden, werden sie dafür entschädigt. Für die Dauer von längstens sechs Wochen werden eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des dem Sorgeberechtigten entstandenen Netto-Verdienstausfalls (maximal 2.016 Euro für einen vollen Monat) gewährt und 80 Prozent der am Brutto-Einkommen ausgerichteten Sozialversicherungsbeiträge entrichtet.
    Keine Entschädigung erhält, wer tatsächlich erkrankt ist. Denn kranke Arbeitnehmer erhalten grundsätzlich die sechswöchige Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber und im Anschluss das Krankengeld der Gesetzlichen Krankenversicherung. Selbstständige sind im Krankheitsfall regelmäßig über entsprechende Leistungen aus privaten Versicherungen abgesichert.
    Soweit andere Möglichkeiten zur gesetzlichen, tariflichen, betrieblichen oder individualrechtlichen Fortzahlung des Entgelts bestehen, sind diese prioritär zu nutzen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn dem sorgeberechtigten Erwerbstätigen noch ein Zeitguthaben oder Urlaubsansprüche aus den vergangenen Jahren zustehen. Ein Entschädigungsanspruch greift auch dann nicht, wenn die Erwerbstätigen einen Anspruch auf eine Geldleistung in entsprechender Höhe haben. Auch soweit die Möglichkeit des ortsflexiblen Arbeitens (z. B. Homeoffice) besteht und sie dem Erwerbstätigen zumutbar ist, müssen sie diese nutzen und ihre Kinder so selbst betreuen.
    Weitere Informationen zum Antrag finden Sie unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/massnahmen/#Elternhilfe.
     

  • Engagierte Frauen stellen ihre Gedanken und Tipps zur Bewältigung der Corona-Krise vor
    Die Krise stellt für alle eine Ausnahmesituation dar. Viele Menschen sind gerade besonders gefordert, privat wie beruflich. Im Rahmen der Initiative „Unser soziales Bayern – wir helfen zusammen!“ kommen auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales  explizit Frauen zu Wort - siehe auch Pressemitteilung vom 21.04.2020.
     

  • Neue Website www.bayern-gegen-gewalt.de
    Um gewaltbetroffene Menschen gerade jetzt auf die vielfältigen Anlaufstellen und Beratungsangebote aufmerksam zu machen, ist diese Website online gegangen. Neben Informationen, Telefonnummern und Links bietet die Website auch FAQs rund um Corona und häusliche Gewalt sowie Tipps, wie Konflikten zu Hause vorgebeugt werden kann.
     

  • Die AETAS Kinderstiftung mit Sitz in München bietet ab sofort mit ihrem neuen Projekt für von der Coronakrise betroffene Kinder, Familien und Fachkräfte eine telefonische Krisenberatung, erreichbar unter der Telefonnummer 089/997409020 (Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr) und Infomaterial und Handreichungen zum Download auf ihrer Homepage www.aetas-kinderstiftung.de sowie Onlineberatung. Geplant ist ferner, persönliche Beratung anzubieten, sobald dies wieder möglich ist, um bei Bedarf den Übergang von der Krise in den Normalzustand zu unterstützen - siehe auch Pressemitteilung vom 27.03.2020.
    Ergänzende Info:
    Bereits seit 01.12.2019 wird die AETAS Kinderstiftung mit dem Modellprojekt „Kurswechsel - ein Projekt zum Gewaltschutz & zur Gewaltprävention zur Unterstützung gewaltbetroffener Familien und betrauter Fachkräfte in Bayern“ im Rahmen der dritten Stufe des Drei-Stufen-Plans zum Gewaltschutz und zur Gewaltprävention vom Bayerischen Sozialministerium unterstützt. https://www.stmas.bayern.de/aktuelle-meldungen/pm2003-082.php
     

  • TraumaHilfeZentrum München:
    Betroffene, die aufgrund der aktuellen Situation verunsichert sind oder sich instabil fühlen, können sich an das Krisentelefon des THZM wenden 089/413279523 – Erreichbarkeit, Stabilisierungsübungen für zuhause und Links zu weiteren Unterstützungsangeboten unter https://www.thzm.de/thzm-und-corona/
     

  • TraumaHilfeZentrum Nürnberg:
    Notfalltelefon für Traumatisierte: 0911/990090-99; Infoblatt zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie für Menschen, die unter den Folgen von traumatischen Erschütterungen leiden.
     
  • Survival-Kit für "Männer unter Druck"
    Gemeinsame Initiative der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit aus der Schweiz, Österreich und Deutschland, der männer.ch (www.maenner.ch), dem Dachverband Männerarbeit Österreich (www.dmoe-info.at) und dem Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer & Väter e.V. (www.bundesforum-maenner.de), in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Agredis, dem männerbüro züri und der Fachstelle Gewalt Bern, die ein Survival-Kit für "Männer unter Druck" mit einer konkreten 10-Schritte-Handlungsempfehlung entwickelt und veröffentlicht haben. https://bundesforum-maenner.de/2020/03/25/corona-krise-survival-kit-fuer-maenner-unter-druck/
    Dieses Survival-Kit gibt es auch in vielen verschiedenen Sprachen. Die deutsche Version zur Info finden Sie hier.
     

  • Familienportal des Bundesministeriums f. Familie, Senioren, Frauen u. Jugend:
    Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss – hier finden Familien erstmals unter einem digitalen Dach alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund um das Thema Familie.
    Das neue Familienportal informiert nicht nur zielgenau über sämtliche staatliche Familienleistungen, sondern liefert auch wichtige Hinweise zu weiteren Leistungen wie Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.
     
  • Häusliche Gewalt - Beratungsstellen und Hilfen im Landkreis
    Gewalt ist keine Privatsache! Jede/r hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben!
    - Deutsch  Flyer in deutscher Sprache
    - Russisch  Flyer in russischer Sprache - по-ру́сски
    - Arabisch  Flyer in arabischer Sprache - اَلْعَرَبِيَّة
    turkish-flag-1774834_1280  Flyer in türkischer Sprache - türkçe
    british flag-1027898_640  Flyer in englischer Sprache - english
     
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
    Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen berät deutschlandweit betroffene Frauen. Es informiert und vermittelt bei Bedarf an geeignete Unterstützungseinrichtungen vor Ort. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag kostenfrei erreichbar unter der Tel. Nr. 08000 116 016.
    mehrsprachiger Informationsflyer zum Hilfetelefon

    Gerade auch in der aktuellen Corona-Krise ist das Hilfetelefon unverzichtbar - siehe Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 26.03.2020
     
  • Frauenhaus Schweinfurt
    (Trägerverein Frauen helfen Frauen e. V.)
    Es bietet Beratung, Schutz und Unterkunft für bedrohte und misshandelte Frauen mit und ohne Kinder rund um die Uhr, Telefon-Nr. 09721/786030.
     
  • Sexuelle Gewalt
     
    • Anlaufstelle "Sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen"
      (Trägerverein Frauen helfen Frauen e. V.)
      Sie bietet Beratung und Unterstützung für Mädchen und Frauen, die sexualisierte Gewalt erfahren müssen/mussten und für alle, die beruflich oder in ihrem Umfeld mit sexualisierter Gewalt konfrontiert sind. Informationen und Terminvereinbarungen montags von 10.00 bis 12.00 Uhr und mittwochs von 17.00 bis 19.00 Uhr, Telefon-Nr. 09721/185233.
      Beratungsstelle:
      Cramerstraße 19, 97421 Schweinfurt, E-Mail anlaufstelle@gmx.de
       
    • Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs
      Die Kommission untersucht Ausmaß, Art und Folgen der sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR seit 1949. Kern der Untersuchungen sind vertrauliche Anhörungen von heute erwachsenen Betroffenen, die in ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch in Institutionen sowie in familiären und sozialen Kontexten erfahren haben. Betroffene, die in ihrer Kindheit oder Jugend von sexuellem Missbrauch betroffen waren und zu einer Anhörung kommen möchten, können hier Kontakt aufnehmen. Zuden werden auch Zeitzeuginnen oder Zeitzeugen aufgerufen sich zu melden.
       
  • Staatl. anerkannte Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen
    Die Schwangerenberatung und Schwangerenkonfliktberatung des Gesundheitsamtes Bad Kissingen, Tel. 0971/7165-0, bietet Ihnen
    • Beratung bei allen persönlichen, sozialen, rechtlichen und finanziellen Fragen
    • Information über gesetzliche Hilfen und Unterstützung bei deren Inanspruchnahme
    • Vermittlung von freiwilligen Leistungen aus der Landesstiftung "Hilfe für Mutter und Kind"
    • Längerfristige Begleitung während der Schwangerschaft und nach der Geburt
       
  • Regenbogenportal
    In Deutschland leben schätzungsweise 6,5 Millionen lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche (LSBTI*) Menschen. Das Bundesfamilienministerium hat das Ziel, Unwissen, Vorbehalte und Diskriminierung abzubauen, Akzeptanz, Gleichstellung und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Das neue Regenbogenportal ist hierfür ein wichtiger Schritt.
    Es ist Informationsquelle, Datenbank und Wissensnetzwerk in einem. Das Regenbogenportal liefert Aufklärung und passende Beratung und erleichtert interessierten Nutzern/Nutzerinnen den Zugang zu fachlich fundierten Informationen.
     
  • „NO STALK“: Stalking-Tagebuch-App
    - Ab sofort im App-Store für iOS und Android verfügbar!
    Mit der von der WEISSER RING Stiftung entwickelten App zur Dokumentation von Stalkinghandlungen (Fotos, Videos, WhatsApp,  Sprachnachrichten, SMS) auf dem Smartphone, werden Betroffene darin unterstützt, juristisch erfolgreich gegen Stalker vorgehen zu können. Die App besteht neben dem Dokumentationsmodul auch aus einem Informationsmodul sowie einem Notfallbutton und einer Helpline.
    Alle Informationen zur Veröffentlichung der App finden Sie auf der Internetseite der Weissen Ring Stiftung.

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