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Informationen zur Umgebungsuntersuchung

Im Rahmen der Umgebungsuntersuchungen werden alle Kontaktpersonen ermittelt, die ein relevantes Infektionsrisiko haben. Da die Übertragung in der Regel durch ausgehustete erregerhaltige Tröpfchen erfolgt, werden im Rahmen der Ermittlungen in erster Linie Familienangehörige, Freunde und Arbeitskollegen mit Name, Geburtsdatum und Anschrift erfasst.

Gefährdete Personen, aber auch Personen, bei denen eine Ansteckungsgefahr vermutet wird, werden letztendlich zur Untersuchung aufgefordert, die das Gesundheitsamt kostenlos anbietet. Sie erhalten Informationen über die Tuberkulose und werden hinsichtlich vorbeugender Maßnahmen beraten. Je nach Ergebnis der durchgeführten Untersuchungen werden eventuell notwendige therapeutische Maßnahmen mit den Kontaktpersonen besprochen.


Durch das Gesundheitsamt angebotene Untersuchungen:

  • Blutuntersuchung (Interferon-γ-Release Assay, IGRA) und/oder
  • Röntgenaufnahme der Lunge (Thorax-Röntgenaufnahme) und
  • Sputum-Untersuchungen (herausgehusteter Auswurf) bei entsprechenden Beschwerden und
  • ggf. körperliche Untersuchung.

Bei einem verdächtigen Befund erfolgt die weitere Abklärung in der Regel durch niedergelassene Ärzte. In seltenen Fällen ist die umgehende stationäre Aufnahme in eine Fachklinik notwendig.


Bei der Durchführung der Umgebungsuntersuchung orientiert sich die Tuberkulosefürsorge an den diesbezüglichen Empfehlungen des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose e. V. (DZK).

 

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