Jugendarbeit in der Corona-Pandemie

Mit der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV), die am 02.09.2021 in Kraft getreten ist, haben sich für die Jugendarbeit die Vorgaben geändert. Die anschließende Zusammenfassung gibt einen nicht abschließenden Überblick über die wichtigsten, aktuell geltenden, Regelungen für die Jugendarbeit im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. 

Der Bayerische Jugendring (BJR) ist der überörtliche, öffentliche Träger der Jugendhilfe für den Bereich der Jugendarbeit in Bayern. Auf seiner Internetseite sind die aktuell gültigen Regelungen für die verschiedenen Bereiche der Jugendarbeit (z. B. Gruppenstunden, Zeltlager, Jugendzentrum/Jugendraum usw.) veröffentlicht: https://www.bjr.de/service/umgang-mit-corona-virus-sars-cov-2.html.

Zusammengefasst gilt aktuell für die Jugendarbeit:

§2 Maskenpflicht: 

  • Indoor mit medizinischer Maske, außer am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, wenn zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen eingehalten wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, oder wie in der Gastronomie beim Essen am Tisch
  • Outdoor gibt es keine Maskenpflicht (erst für Veranstaltungen ab 1.000 Personen)

§3 Geimpft, genesen, getestet (3G):

  • Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 dürfen Indoor (auch bei Maßnahmen der Jugendarbeit) nur Personen anwesend sein, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (SchAusnahmV) geimpft, genesen oder getestet sind.  Das bedeutet, der Zugang ist nur erlaubt für asymptomatische Geimpfte, Genesene oder Getestete (asymptomatisch = keine Symptome). 
  • Es gelten die bekannten Testmöglichkeiten (PCR max. 48 Stunden alt, prof. Schnelltest oder Schnelltest zur Eigenanwendung unter Aufsicht max. 24 Stunden alt)
  • Kinder unter 6 Jahren müssen nicht getestet werden
  • Alle Schülerinnen und Schüler gelten als getestet (die Tests werden in der Schule regelmäßig durchgeführt)

§5 Kontaktdatenerfassung:

Erforderlich in den Fällen des § 5 Abs. 1 der 14. BayIfSMV (in der Jugendarbeit insbesondere relevant bei Maßnahmen mit Verpflegung und Übernachtung)

§6 Infektionsschutzkonzepte:

Ein individuelles Infektionsschutzkonzept für die Jugendarbeit braucht es nur noch bei Maßnahmen ab 100 Personen

Des Weiteren gilt:

  • Die Personenobergrenzen für private Kontakte und für die Jugendarbeit sind grundsätzlich aufgehoben (erst ab 1.000 Personen gibt es ergänzende Vorschriften)
  • Bei Angeboten/Maßnahmen mit Übernachtung gilt ein 3G-Nachweis bei der Ankunft. Getestete Personen müssen alle 72 Stunden einen neuen Test-Nachweis vorlegen (Ausnahme Schülerinnen/Schüler)

Mehr Sicherheit geht aber immer!
Die Jugendarbeit kann selbst entscheiden, ob sie für alle oder nur für bestimmte Angebote zusätzlich zur verpflichtenden Einhaltung der vorgeschriebenen Regelungen weitergehende Maßnahmen ergreift (z. B. zusätzliche Tests, Begrenzung der Personenzahl, Abstand auch Outdoor usw.).


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